ANANDA  MALAYA

Dharma-Sutra

Der indische Rishi und Meister Sri Tathata lehrt uns folgendes:

                                 Prolog_________________________ Geliebte Kinder der Unsterblichkeit! Vom unendlichen Licht schienen Strahlen hervor, aus denen die träge Materie entstand, dann das Leben, dann Geist. Ihr seid göttliche Blumen, die sich in diesem Prozess entwickelt haben, auf der Suche nach Perfektion.Dies habt ihr vergessen im Laufe der Zeit, was zu Widerspruch und Makel geführt hat, verursacht durch Unbewusstheit. O göttliche Kinder! Nicht in der Lage, euren wahren inneren Durst zu erkennen,habt ihr in Leiden viele Leben durchwandert. In Wahrheit sucht ihr den Dharma! Möge euer innerer Durst nun gelöscht werden! Mögen alle Makel beseitigt werden! Nutze deine Kraft der Intention, damit diese Welt göttlich werden kann, um alle Grenzen und Einschränkungen zu überwinden; damit sie erhöht wird in Bewusstsein und Vielfältigkeit, in Erfüllung aller Verheissungen! Folge dem Pfad des Dharma! Möge alles Verfallene wieder hergestellt werden! Möge der göttliche Dharma erblühen auf allen Ebenen der Existenz und ein neues Zeitalter geboren werden. Der höchste Dharma wird dir jetzt offenbart um diese Ziele zu erfüllen. Höre zu mit ganzer Aufmerksamkeit und Hingabe! * * * * * * * 1. So beginnt die Unterweisung des Dharma.  //  2. Von allen Geschöpfen ist der Mensch das Erhabenste.  //  3. Die Erhabenheit des Menschen liegt in seinem Potential, vollkommene Göttlichkeit zu erlangen . //  4. Das Ziel der Natur ist göttliche Vollkommenheit . //  5. Der Mensch sollte im Bewusstsein des Zieles der Natur leben.  //  6. Vollkommene Göttlichkeit wird erreicht durch das Befolgen von drei Dharmas.  //  7. Der erste Dharma ist es, die brennende Sehnsucht in der Tiefe unserer Seele zu erkennen und entsprechend zu leben.  //  8. Der zweite Dharma besteht darin, Körper, Lebensenergie (prana) und Geist zu reinigen, damit das Ziel erreicht werden kann.  //  9. Der dritte Dharma besteht darin, einmal im höheren Bewusstsein verankert, das Licht der Seele durch den Einsatz von Willenskraft in diese drei Körper auszustrahlen.  //  10. Man sollte den drei Dharmas folgen und dabei das Gleichgewicht bewahren zwischen dem Wesen der Ganzheit und ihrer Ausstrahlung als Körper, Lebensenergie und Geist.  //  11. Das vollkommene Verständnis von yoga vaivarta (Vereinigung mit der göttlichen Erscheinung) oder aisvara yoga (Vereinigung mit dem Herrn) wird durch ein Leben gemäss dem Mittleren Weg erlangt.  //  12. Dessen erste Stufe besteht aus Reinigen, Aktivieren und Vereinigen.  //  13. Auf der ersten Stufe wird folgendes benötigt: Glaube, Unterscheidungsvermögen, Aufmerksamkeit, Begeisterung, Opferbereitschaft, Freundlichkeit, Nicht-Anhaften, Ausdauer, Zeugenbewusstsein, Hingabe, höhere Führung und die Unterstützung der Zeit.  //  14. Die zweite Stufe besteht in Aufstieg und Hingabe.  //  15. Die dritte Stufe besteht im Ausstrahlen des Lichts, ganzheitlicher Erfüllung und höchster göttlicher Glückseligkeit.  //  16. Die Reinigung besteht im Auflösen der eigenen samskaras (angeborene Neigungen und Schwächen des Geistes).  //  17. Die Reinigung der Körper besteht aus vier Schritten: nirodha (Vermeiden), viparita (sich nach innen wenden), samyama (innere Kontemplation) und samikaranani (innerem Ausgleich).  //  18. Aktivierung bedeutet Erweckung der inneren Energie durch urdhva prana (aufsteigende Lebensenergie).  //  19. Die Aktivierung beruht auf prana und drei Stufen: Bewegung, Anhalten und Verschluss des Atems.  //   20. Vereinigung bedeutet die Harmonisierung von Körper, Lebensenergie und Geist durch das Halten der Bewusstseinskraft, die normalerweise nach aussen strömt.  //  21. Vereinigung beruht auf Willenskraft und hat drei Aspekte: Auflösung, Konzentration und Erhaltung der Energie.  //  22. Die Erhöhung besteht darin, zum unendlichen Bewusstsein aufzusteigen durch göttliches prana.  //  23. Diese Erhöhung wird möglich durch die Herabkunft der göttlichen Energie ins innere Bewusstsein des Einzelnen.  //  24. Hingabe ist die komplette Vereinigung des individuellen Willens mit dem göttlichen Willen, der ins subtile Bewusstsein herabkommt.  //  25. Ausstrahlen bedeutet das Verbreiten des Höchsten Lichts vom unendlichen Bewusstsein zu den drei niederen Ebenen (Körper, Lebensenergie und Geist) durch Willenskraft.  //  26. Ganzheitliche Erfüllung ist die Vergöttlichung von Körper, Lebensenergie und Geist duch die Verbreitung des Höchsten Lichts in ihnen.  //  27. Die höchste Glückseligkeit ist die Freude am göttlichen Spiel in den sieben Ebenen eines göttlich gewordenen Körpers.  //  28. Das höchste Ziel der Natur ist, dass alle Wesen den göttlichen Zustand erreichen durch ständig fortschreitende Entwicklung.  //  29. Der Fortschritt der Welt hängt von der Entwicklung des menschlichen Geistes und der Evolution des Bewusstseins ab. Durch das Beachten des Dharma wird beides erreicht.  //  30. Das Ziel von brahmacharya ( Kindheit und Jugendalter) ist, das Licht des Bewusstseins zu entwickeln, bevor sich die innere Sehnsucht des Kindes den Begierden der Sinne zuwendet.  //  31. Ein klares Verständnis über die Bestimmung der Welt, der Seele und des Lebens, sollte im Lauf von Kindheit und Jugend erworben werden.  //  32. Das notwendige Verständnis und die Fähigkeit, den Dharma zu empfangen und zu praktizieren, sollte in Kindheit und Jugend erworben werden.  //  33. Als sich die Energie in universelles Bewusstsein und kosmische Energie teilte, wurden individuelle Seelen geboren. Während des Ehe- und Familienlebens reift die Seele heran, um bewusst aufzusteigen.  //  34. Alle im Laufe der Evolution erworbenen Fehler müssen durch die Beachtung des Ehe-und Familienlebens korrigiert und bereinigt werden.  //  35. Der erste Teil des Ehe- und Familienlebens wird erfüllt, indem man göttlichen Kindern das Leben schenkt.  //  36. Der zweite Teil des Ehe- und Familienlebens besteht darin, kosmisches Bewusstsein und universelle Energie zu erlangen.  //  37. Vollkommenheit bedeutet, sich selbst ins kosmische Spiel zu vertiefen nachdem man Göttlichkeit erlangt hat und sich frei durch die sieben Ebenen des Bewusstseins bewegen zu können.  //  38. Der Weg zum Erreichen der Vollkommenheit besteht in äusserer und innerer Erfüllung, die durch Entsagung des Ehe- und Familienlebens erreicht werden kann (naisthika brahmacharya).  //  39. Diejenigen, welche der Welt entsagen haben (vanaprastha), sollten ihre Willenskraft gebrauchen, um Harmonie in die Ordnung der Welt zu bringen, indem sie den göttlichen Willen herabrufen und fliessen lassen.  //  40. Dann offenbart sich kosmisches Bewusstsein und lässt seine Absichten durch göttliche Werkzeuge wahr werden.  //  41. Diejenigen, die der Welt entsagen, sollten in glückseliger Freude von innen heraus fest gegründet sein und sich voller Mitgefühl und selbstloser Hingabe dem Wohlergehen aller Lebewesen widmen.  //  42. Der Dharma der Entsagung besteht darin, weltlichen Angelegenheiten gegenüber gleichgültig zu werden und sich für spirituelle Übungen und Askese zurückzuziehen.  //  43. Der Dharma der letztendlichen Loslösung (sannyasa) besteht darin, für das Wohl der Welt zu streben, nachdem man seinem individuellen Leben zugunsten eines höheren Lebens entsagt hat.  //  44. Diese letzte Stufe der Entsagung bedeutet die Erweiterung der eigenen Energie auf eine universelle Ebene und dabei gleichzeitig fest im Leben verwurzelt zu bleiben.  //  45. Für das Wohlergehen der Welt und um ihre Entwicklung zu harmonisieren, sollten Feuerzeremonienen (yajnas) durchgeführt werden.  //  46. Die Kombination aus spiritueller Praxis (tapas) und Feuerzeremonie (yajnas) bewirken einen harmonischen Fortschritt der physischen und feinstofflichen Ebenen.  //  47. Wenn Göttlichkeit alle Stufen der menschlichen Entwicklungsstadien (Kindheit und Jugend, Ehe-und Familienleben, Entsagung und Loslösung) durchzieht und sich mit dem göttlichen Willen verbindet, so wird auch das gesellschaftliche Leben göttlich werden.  //  48. Wenn göttliche Nationen auf der Grundlage göttlicher Gesellschaften geboren worden sind, wird diese Erde göttlich werden.  //  49. Damit all dies geschehen kann, keimt eine überlegene und weite Bewusstseinskraft in jedem Wesen. Nähre diese Kraft mit Hingabe und Sorgfalt und vertraue darauf. Dies ist der Dharma der heutigen Zeit für alle.  //  50. Mögest du diesen Dharma beachten. Mögest du mit deiner Willenskraft zur Erneuerung aller Wesen beitragen! Mögt ihr als spirituelle Gruppen zusammenarbeiten! Mögen alle Vollkommenheit erlangen! Om sri tathataya vidmahe dharma pithaya dhimahi tanno dharma pracodayat
“Neue Generationen, dem Weg des Dharma verpflichtet, können die Struktur der Gesellschaft und der Welt verwandeln.” Sri Tathata
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